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Am 05.06.2015 fand das letzte balance-Vorspielfest auf dem Kieselsteinhof der Hischestraße 3 statt. Es war ein wunderschöner, lauer Frühsommerabend. Hier die kurze Dankes- und Abschiedsansprache:

Danke und  – Tschüs!

Liebe kleine und große, alte und junge Gäste!

In genau 25 Tagen wird das Institut balance Geschichte sein. Nach 28 Jahren und 60 Tagen schließe ich für immer die freie Praxis-Tür.

1987, am 03. Mai, gründeten Karin Fischer, Ute von Schröder-Düsenberg und ich unsere erste Wirkungsstätte in der Sextrostraße 1 an der Ecke Hildesheimer Straße. 11 ½  Jahre später erfolgte der Umzug in die Kestnerstraße 47 zusammen mit Ingrid Canales Pfisterer. 12 ¾  Jahre arbeitete ich mit Ingrid dort zusammen. Sie war es auch, die die regelmäßig stattfindenden Vorspielfeste (mit elterlicher Verköstigungsbeteiligung) einführte. Es gab Jahre, da hatten wir bis zu vier Veranstaltungen im Jahr – mal mit mal ohne Theateraufführungen. Liebe Kolleginnen, ohne Eure ganz eigenen rhythmisch-kreativen Ideen aber auch ohne Eure kritische Begleitung hätte sich balance nicht so entwickeln können. Herzlichen Dank an Ute, Karin und Ingrid!  Alle drei seid Ihr  – bis heute – auf unterschiedliche Weise, nämlich mitplanend, mitdenkend, anmietend, mitmusizierend noch mit dem balance verbunden.

Seit April 2011 arbeite ich vorwiegend solistisch hier im wunderschönen, lauschigen Hofgebäude der Hischestraße 3. Bis zum Ende am 1. Juli werden es insgesamt 4 volle Jahre und 3 Monate sein. Als ich den Mietvertrag mit Familie Laupichler seinerzeit unterschrieb, gingen wir von einem Zeitraum von 5 Jahren aus. Das erreiche ich nun nicht mehr. An dieser Stelle also herzlichen Dank an Familie Laupichler und  Dank an Familie Majer, die neuen Eigentümer der Hischestraße.

Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern für Eure Lust an der Musik und Eure Beiträge und guten Ideen, die den Unterricht im balance so sehr bereichern. Und Dank an Euch, liebe Eltern, für die Treue, die Verbundenheit und das Dabeibleiben bis zur letzten Unterrichtsstunde! Was wäre der Unterricht mit Euern Kindern ohne Euer großes und verstehendes Vertrauen in mich und ins balance-spezifische, rhythmisch-individuelle Unterrichtsprinzip?!

Ich bedanke mich bei Ina Piede, die trotz der hohen Belastung im Masterstudium weit über ihre Praktikumszeit hinaus, nach wie vor im Unterricht mitwirkt, Vertretungen übernimmt, mitplant, Notenvorlagen schreibt und überhaupt eine große Unterstützung ist. Danke, liebe Ina!

Lieber Peter! Hier mein Dank an Dich. Du hast in all den Jahren meine Freiberuflichkeit nach Kräften unterstützt. Du warst es auch, der mir in schweren Zeiten Mut machte, nicht aufzugeben. Danke für die vielen verwaltungstechnischen, handwerklichen, transportierenden, PC-mäßigen und, und, und …. Hilfen, Beistände und Unterstützungen.

Für Euch Schüler sind die Weichen gestellt: Einige werden den Klavier-, Flöten- oder Rhythmik-Unterricht zum 1. Juli beenden; andere unterbrechen oder sind weitervermittelt. Die Blockflöten-Schülerinnen kommen noch bis Beendigung des Grundlehrganges zu mir nach Hause.

Einige Instrumente, Bücher und Möbel sind schon verkauft worden.  Ab nächster Woche gebe ich Termine bekannt, an denen ich Kleininstrumente, Handgeräte, Bücher und Noten zum günstigen Gebrauchtwert abgebe. Nicht alles, denn ich benötige noch einiges an Materialien für Fortbildungen. So könnt Ihr sehen, dass es für mich hie und da rhythmisch noch ein wenig weitergeht.

Zum Ende meiner kurzen Rede lasse ich den guten alten Goethe zu Wort kommen, der in einem Brief an Charlotte v. Stein schreibt: …                                                               

Es ist doch in der Welt immer Abschiednehmen …   

Mit anderen Worten: Nicht zu schwer nehmen, nicht zu viel Bedeutung beimessen, es ist nun mal der Lauf der Dinge.

… und in seinem Gedicht „Der Abschied“ heißt es:

Heute geh ich. Komm ich wieder,  

Singen wir ganz andre Lieder.      

Wo so viel sich hoffen lässt,     

Ist der Abschied ja ein Fest.

Lasst uns deshalb aus dem Abschied ein Fest machen! Das wünscht sich Eure Örmi 

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Und es war ein Fest, ein ganz besonderes!

Liebe Schülerinnen und Schüler mit Euern Eltern und Angehörigen,

liebe Ehemalige und Freunde des balance!

Das war ein schöner Vorspielabend, nicht wahr?

Es schien so, als wäre alles perfekt vorbereitet und geplant worden, dabei war die Dramaturgie des Ablaufs von vielen glücklichen Zufällen, Wiederbegegnungen und Zusammentreffen, nicht zuletzt vom guten Wetter, bestimmt. Ich überschreibe das kleine Fest im Nachhinein so: Das Beste zum Schluss, damit ich, wenn es am Schönsten ist, glücklich gehen kann.

Ich danke allen für die musikalischen Vorträge, für die vielen verschiedenen süßen, salzigen, fruchtigen und gemüsigen Leckereien, die Blumen, Karten, Erinnerungsbucheinträge, die gute Stimmung, die Aufbau-, Abbau- und Abwaschhilfen und für die Gutscheine und Geschenke!

Ein besonderer Dank geht an John Winston Berta für die wunderbare musikalische Umrahmung. Dass der Abend auch noch eine Entdeckung bereit hielt, das war nicht voraus zu sehen: Emma Feil sang spontan mit John zusammen und das klang so gut, als hätten die beiden nie etwas anderes getan. Ganz, ganz herzlichen Dank dafür!

Obwohl wir alles intensiv erlebt haben und uns dieser Abend von nichts und niemandem weg genommen werden kann, gibt es doch für spätere Zeiten einige Erinnerungshilfen:  Peter hat etliche Fotos gemacht, die Ihr über folgenden Link anschauen und auch einzeln herunterladen könnt:

https://goo.gl/photos/rNHfYFVeWDJZQBeW7

DAS WARS / ALLES IST GUT / NICHTS WAR VERGEBLICH / KEINE WEHRMUTSTROPFEN TRÜBEN / ENDE MIT BEGLÜCKLENDEN ERINNERUNGEN

Es grüßt Euch Eure

Örmi